„Wärmeschutz-Glas ist Isolierglas für erhöhte Wärmeschutzanforderungen.
Anfang der 80er Jahre wurde farbneutrales Warmglas am Markt eingeführt. Um die Transparenz des Glases mit den hervorragenden Emissionseigenschaften der Edelmetalle zu verbinden, werden dünne Metallschichten (ca. 10 nm dicke Funktionsschichten) auf das Glas aufgebracht. Dadurch ist einerseits die Durchlässigkeit für das Licht der Sonne gegeben, auf der anderen Seite wird das Emissionsvermögen der Glasoberfläche wirkungsvoll verringert. Zusätzlich zu der Beschichtung können die Glasscheiben mit einem wärmedämmenden Spezialgas gefüllt werden.
Mit Wärmeschutzgläsern können bei Doppelverglasung U-Werte unter 1,5 W/(m²K). Für Niedrigstenergie- oder sogar Nullheizenergie-Häuser, bei denen es auf nahezu jede eingesparte Kilowattstunde Wärme ankommt, sind Dreischeibengläser mit einem U-Wert von 0,4 bis ca. 0,7 W/m²K. Hier sorgen hauchdünne Edelmetallbeschichtungen der Scheiben und teure Edelgase wie Xenon in den Zwischenräumen für den zusätzlichen Wärmeschutz. Diese Scheiben dämmen fast ebenso gut wie eine Außenwand aus Ziegelsteinen. Das schlägt sich im Preis nieder.“
Quelle: www.treffpunkt-fenster.de
